Granada
Granada
Bis 1492 war Granada die letzte islamische Bastion auf der Halbinsel. Im Albaicín, einem urtümlichen, verwinkelten, maurischen Stadtteil, in den beiden Basaren und in der weltberühmten Alhambra, dem Palast maurischer und spanischer Könige, kann man die Einflüsse morgenländischer Kultur auch heute noch erleben.
Die Traditionen sind dagegen sehr katholisch: Die Umzüge und Prozessionen der Osterwoche "Semana santa" gehören zu den anmutigsten und eindrucksvollsten Spaniens, während das Fest der "Cruces" Anfang Mai gleichzeitig religiöse Kunst und hemmungslose jugendliche Ausgelassenheit kombiniert. Von den heute gut 300'000 Einwohnern sind 50'000 Studenten an einer der Universitäten.
Granada (zwischen 662 und 780 m ü.M. gelegen) ist bekannt für kalte Winter und heisse Sommer; bei günstiger Wetterlage hat man im April sogar die Wahl zwischen Skilaufen in der Sierra Nevada und Baden im 70 km entfernten Mittelmeer. Auf jeden Fall trifft man sich abends, um Tapas - hier sind sie üblicherweise gratis zum Getränk - und das junge, fröhliche Nachtleben zu geniessen.
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